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Entstehung von Ebbe & Flut = Tide

Massen ziehen sich gegenseitig an und das gilt auch für Erde und Mond.
Der Mond zieht das „bewegliche“ Wasser auf der Erde zu sich hin und auf der dem Mond zugeneigten Seite der Erde hebt dies den Wasserspiegel an und es entsteht ein richtiger Wasserberg.
Da aber nicht nur der Mond um die Erde wandert, sondern die Erde sich auch selber dreht, bewegt sich die Erde unter diesem Wasserberg unterdurch. Somit wird das Wasser nicht nur vom Mond angezogen/mitgenommen, sondern die Erde dreht sich innerhalb von 24 Stunden auch einmal um sich selbst.
Bekanntlich gibt es zweimal Flut und zweimal Ebbe innerhalb von 24 Stunden. Das geschieht dadurch, dass es zwei Wasserberge auf der Erde gibt.
Der zweite Wasserberg liegt auf der gegenüberliegenden Seite der Erde und entsteht durch die Fliehkraft. Sie baut sich durch einen gemeinsamen Drehpunkt/Schwerpunkt von Erde und Mond auf und dadurch wird das Wasser der Meere nach außen gedrückt  – so ähnlich wie wir es bei einem Kettenkarussell kennen.

Quelle: Wikipedia
Das rote Kreuz auf der Erde zeigt den gemeinsamen Drehpunkt/Schwerpunkt von Mond und Erde. Ebbe und Flut treten beständig auf und dauern zusammen 12 Stunden und 24 Minuten. Das bedeutet, dass sich die Gezeiten täglich um 48 Minuten verschieben, weil der Mond etwas "bummelt". Die Gezeiten/Tiden treten überall da auf, wo sich die Wasserberge durch „freie“ Wassermengen gut aufbauen können. In der fast abgetrennten Ostsee gibt es z.B. keine Tide.
Aber wo große Wassermengen wie im Atlantik gegen verengende Landmassen, wie z.B. im englischen Kanal gedrückt werden, bauen sich enorme Fluthöhen auf.

Capt. Arno Hagenah
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